SILVAN

Foto: Ron Berlin

SILVAN (der aus dem Wald kommende)

Silvan konfrontiert mit der Ambivalenz zwischen archaischem Ursprung und moderner Kultur.
Der Mensch schuf Zivilisationen und baute in die vorgefundene Natur Großstädte. Seine Sehnsucht nach Natur ist aber permanent und so schuf er sich künstliche Naturoasen in seine Kunstwelt hinein. Eine Reise zwischen diesen Welten, in die Einsamkeit und mit der Abhängigkeit beider Welten wurde in einer eher abstrakten Form akustisch ausgearbeitet. Musikalische Zeitsprünge in die Vergangenheit und in die Zukunft verorten das Werk in den Lauf der Geschichte.

Silvan ist eine Stereo-Akustik-Produktion.
Christian Wolz nutzte für dieses Werk ausschließlich selbst gesammelte Sounds, auch die Musikinstrumente wurden von ihm persönlich eingespielt. Das Hauptinstrument bildet aber auch hier nach wie vor seine Stimme, sowohl in bearbeiteter als auch in unbearbeiteter Form. Wolz widmet sich den Tönen und ihren Verflechtungen mit großer Leidenschaft und entwickelte seine Sequenzen, Sounds und Strukturen teilweise aus über hundert Tonspuren.

"Silvan" ist ursprünglich als musikalisches Hörspiel konzipiert worden und wurde dann als Live-Performance ausgearbeitet. Die Uraufführung fand am 02.Dezember 2005 in Bremen im Jungen Theater / Schwankhalle statt.


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