schmerzarie

Intro
To1 Schmerz-Ursprung
To2 Der Schmerz
To3 Schmerz-Schrei
To4-A Schmerz-Lösung
To4-B Aufbruch
Abschluß
Foto: Christian Wolz

Thema dieser Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem Schmerz.

In diesem Stück werden Schmerzursprung, Schmerz, Schmerzschrei, Schmerzlösung und ein daraus resultierender Aufbruch in 5 Sequenzen dargestellt.

Die menschliche Stimme als sensitive Membran dient hier als das direkteste emotionale Ausdrucksmittel. Vokalkunst kombiniert mit elektroakustischen Mitteln wird zu einem neuartigen Kommunikationsmittel avantgardistischer Kunst entwickelt. Es entsteht ein großer Assoziationsraum, in dem eine intensivere Art der Kommunikation möglich ist: als tiefe, emotionale und ursprüngliche Erfahrung, so tief, emotional und ursprünglich wie der Schmerz selbst.

Wir können Schmerz nicht erklären, wir können nur einzelne Symptome beschreiben, die Schmerz ausmachen. Was ist Schmerz ? Jeder weiß es, hat es erfahren, kann das "Gefühl, wie es ist, Schmerzen zu haben" nachempfinden. Doch eine klare Definition, eine Beschreibung in Worten, ist schier unmöglich.

Kopfschmerzen, Herzschmerzen, Trennungsschmerzen - Schmerz hat viele Namen, viele Facetten, physische und psychische. Doch
der Schmerz, von dem in dieser Arbeit die Rede sein soll, ist der Urschmerz - ein archaisches, archetypisches Gefühl. Sein Wesenskern kann nur emotional erfaßt werden, also auch nur über emotionale künstlerische Darstellungsformen.

schmerzarie ist eine musikalische und fotografische Komposition in 7 Sequenzen, die am 10. September 1997 im
Theater am Halleschen Ufer, Berlin uraufgeführt wurde.




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