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Foto: Thomas Michalak
vierundzwanzig Vokal-Performances für jeweils einen Zuschauer

Enge, Bedrängung, Nähe und Intimität sind Thema dieses Projektes.

Ein Zuschauer, ein Stimm-Performer, dazwischen Glas.

Eine zehnminütige Begegnung in einem engen Raum.

Der Vokalkünstler Christian Wolz arbeitet bei diesem Stück in jeweils 5 Sequenzen konkret mit einer Person, die ihm gegenüber sitzen wird. Jede Sequenz dauert ca. 2 Minuten. In dieser Zeit findet eine Kommunikation der besonderen Art statt.

Der Zuschauer wird hier vorrangig akustisch manipuliert, aber auch zur Interaktion angeregt.

Die Stimme als das unmittelbarste Instrument des Menschen, elektroakustische Mittel, wie 2 Mikrophone und Effektprozessoren dienen als weitere Instrumente.

24 Kurzperformances an 5 Tagen.

Nur 24 Personen hatten die Möglichkeit, an diesem Projekt teilzunehmen.

Nicht Massen werden hier angesprochen, sondern einzelne Personen.

Die Konzerte wurden akustisch und visuell mitgeschnitten. Das Material das dabei entstand wird für weitere künstlerische Projekte zur Verfügung stehen, als Teil eines work in progress.

02. - 06. September 1998 / Schloß Bröllin •
testlabor ZIVILISATIONANTIZIVILISATION1998

International ExperiMental Arts and Performance Festival
Schloß Bröllin

Christian Wolz I30

komponiert zu meinem 30. Geburtstag und zu 10 Jahren künstlerischer Arbeit

Performance in 30 Kurzsequenzen

Livestimme mit zwei Mikrophonen und Elektroakustik, ohne Stimme vom Band

Essenz aus den verschiedenen Schaffensperioden, verdichtet zu einem neuen Stück, das den derzeitigen Stand meiner Arbeit repräsentiert

Aufführung vorwiegend im Dunklen, bei Schwarzlicht und Stroboskop

Thema ist die Befreiung des Individuums aus der inneren Isolation, die Reflexion über die tabuisierten Bereiche Schmerz, Lust, Angst, Geburt, Leben, Sterben und Tod.

Eine Produktion von VOCAL-ART/BERLIN 1996/97

Uraufführung: 08. Februar 1997 EIMER - Berlin



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